Die Arbeit heißt Läutern

Das Läutern hat nicht viel mit der Kirche zu tun, auch wenn der Name darauf
schließen lässt , es bedeutet lediglich, das die Maische gefiltert wird.
Am Ende des Maischprozesses besteht die Maische aus einem wässrigem
Gemisch von gelösten und ungelösten Stoffen. Diese müssen beim Läutern
voneinander getrennt werden. Die ungelösten Stoffe sind im wesentlichen die
Spelzen der Getreidekörner und die Keimlinge.
Entsprechend nennt der Fachmann die entstehende Flüssigkeit mit den
gelösten Stopfe Würze, und die feste Pampe aus Kornrückständen Treber. Für
die Bierherstellung wird nur die Würze verwendet, die möglichst vollständig
von den Trebern getrennt werden muss. Der Treber selbst wird gerne von
Landwirten für die Viehzucht benutzt.
Der Treber übernimmt bei diesem Filtrationsvorgang die Rolle des
Filtermaterials.
Das Läutern erfolgt in zwei Phasen:
· Ablauf der Würze
· Ablauf der Treber